Montag, 28. November 2011

Rote Zwiebel Quiche mit Feta, Rosinen und Oliven

Ich hatte noch rote Zwiebeln von meinem Nacho-Burger übrig und wollte sie nicht vergammeln lassen. Im Internet fand ich ein schönes Rezept für eine Quiche mit roten Zwiebeln, Oliven und Feta. Genau mein Geschmack!

Die getrockneten Tomaten tauschte ich gegen Rosinen aus, was super zu den in Balsamico gedünsteten Zwiebeln gepasst hat.

Statt braunen Zucker kann man auch normalen verwenden oder noch besser Honig, so wie ich es gemacht habe.
Ich kann mir auch gut frischen Rosmarin zu der Quiche vorstellen, leider ist meiner längst eingefroren...doofer Winter...

So oder so ist diese Quiche einfach nur köstlich! Ich habe sie wirklich sehr genossen.


Zutaten
  • 1 Rolle frischer Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 400 g rote Zwiebeln
  • 1 EL Zucker
  • 2 EL (brauner) Zucker
  • 2 EL Balsamicoessig
  • 150 g Feta
  • 30 g Rosinen
  • 40 g schwarze Oliven


Zubereitung

  1. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Zwiebeln abziehen, in Spalten schneiden. In der heißen Butter ca. 5 Minuten andünsten, salzen und pfeffern. Mit Zucker bestreuen, unter Rühren ca. 1 Minute weiterdünsten. Mit Balsamico ablöschen und einkochen lassen, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen.
  3. Feta zerbröckeln, Oliven halbieren.
  4. Eine Quicheform mit Blätterteig auslegen, mit der Zwiebelmasse belegen. Feta, Rosinen und Oliven darauf verteilen. Auf der zweiten Schiene von unten 20-25 Minuten backen.

Sonntag, 27. November 2011

Gemischter Plätzchenteller mit unwiderstehlichen Gewürz-Ausstechplätzchen, verziert mit buntem Zuckerzimtguss

Ja, zu Weihnachten backt man doch jedes Jahr ungefähr dasselbe und zu Recht finde ich, weil Omas Vanillekipferl einfach die besten sind! Diese esse ich tatsächlich schon mein Leben lang, zum Glück hatte Oma mir vor ein paar Jahren ihr Rezept verraten!

Die Bountymakronen, einst von zorra abgeguckt, ziehe ich tausend prozentig "normalen" Kokosmakronen vor, weil sie einfach schön saftig sind und nicht austrocknen.

Weil Plätzchenausstechen einfach Spaß macht, habe ich ein einfaches Rezept für Butterplätzchen gesucht. Da kam schon ein enttäuschtes Stöhnen seitens des Mannes im Hause auf.... öööhhhh, Butterplätzchen sind doch langweilig! Denkste! Diese sind einfach toll!

Sie sind gewürzt mit einer Messerspitze Zimt und Lebkuchengewürz, sowie Rum-Aroma. Auch im Zuckerguss, der allein mit Zitronensaft angerührt wird, findet sich etwas Zimt. Hübsch fürs Auge werden sie besonders durch bunte Streusel. Weiterhin kann man super die Eigelb verbrauchen, die man von den Bountymakronen übrig hat.

Wenn ich in den letzten Tagen in die Keksdose gegriffen hat, hatte ich immer ein Butterplätzchen in der Hand. Ich liebe sie einfach!

Ich wünsche allen einen frohen 1. Advent und fleißiges Plätzchenessen an diesem besinnlichen Tag!


Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 125 g Puderzucker
  • 125 g Butter
  • 2 Eigelb
  • je 1 Messerspitze Zimt und Lebkuchengewürz
  • 3 Tropfen Rumaroma
  • 125 g Puderzucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Zitrone


Zubereitung

  1. Mehl in eine Schüssel sieben. Die übrigen Teigzutaten dazugeben, alles rasch zu einem Teig verkneten. In eine Folie gewicklt mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Danach den Teig 3 mm stark ausrollen und beliebige Formen ausstechen.
  3. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 7-10 Minuten backen.
  4. Nach dem Auskühlen den restlichen Puderzucker mit Zimt und etwas Zitronensaft zu einem streichfähigen Guss verrühren. Das Gebäck damit verzieren und mit bunten Streuseln dekorieren.

Samstag, 26. November 2011

Neues auf dem Plätzchenteller: Rote Mohnblumen

Ich persönlich liebe Mohn ja über alles! Mohnschnecken oder Mohnstreuselkuchen kennt jeder, aber habt ihr schon mal Weihnachtsgebäck mit Mohn gekostet?

Für mich eine Neuentdeckung in diesem Jahr. Hier kommt ungemahlener Mohn in den Mürbeteig, es werden Blumen ausgestochen und nach dem Backen mit Marmelade bestrichen.

Ich habe Kirschmarmelade statt Johannisbeergelee verwendet und das passt super! Dann wird die Oberseite eines jeden Plätzchen mit buntem Zuckerguss angemalt, in dem, vor allem für die Farbe, Johannisbeersaft rein kommt. Darauf habe ich einfach verzichtet und nur rote Lebensmittelfarbe verwendet. Deswegen sind meine Mohnblumen leider etwas blass, schmecken trotzdem einfach nur toll!

Der Teig ist so richtig mürbe, trotzdem sind die Plätzchen durch das Gelee und den Zuckerguss kein bisschen trocken, sondern schmilzen so schön auf der Zunge.

Eigentlich werden in die Mitte als Blütenknospe noch eine Pistazie gesteckt. Ich hab sie in der Mitte einfach mit Mohn bestreut, aber schön sähe das schon aus.

Für mich mein Lieblingsplätzchen 2011, deswegen sind sie mein Kandidat für den Blogevent "Backe, back Plätzchen" von Brot&Rosen.

Blog-Event Plätzchen (Einsendeschluss 15. Dezember 2011)

Zutaten
  • 300 g Mehl
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 4 EL Mohn
  • 400 g Puderzucker
  • 250 g kalte Butter
  • 3-4 EL Johannisbeersaft
  • rote Lebensmittelfarbe
  • Pistazien
  • Mohn
  • 150 g Johannisbeergelee


Zubereitung

  1. Mehl mit Mandeln, Mohn und 150 g Puderzucker mischen und in die Mitte eine Mulde drücken. Eigelb hineingeben, die Buuter in Flöckchen auf den Rand setzen, alles verkneten und in Folie verpackt 60 Minuten kühlen.
  2. Auf bemehlter Fläche ausrollen, zu Blüten ausstechen und auf mit Backpapier belegte Bleche setzen. 10 Minuten auf der Mittelschiene des 180 Grad heißen Ofens backen und auf einem Gitter abkühlen lassen.
  3. Die Hälfte der Blüten mit erwärmten Gelee bestreichen und die übrigen aufsetzen.
  4. Restlichen Puderzucker mit Saft verrühren, nach Wunsch etwas nachfärben, die Blüten damit überziehen und mit Pistazien und Mohn verzieren.


Donnerstag, 24. November 2011

Schnitzel mit cremig-weihnachtlicher Apfelsauce

Ich wohne in Hessen und das bedeutet Apfelwein, Apfelwein, Apfelwein... und natürlich viele Apfelrezepte. Dieses hier hat mir besonders gut gefallen.

Schnitzel - paniert oder unpaniert - mit einer Apfelsauce, die total nach Weihnachten schmeckt.

Dazu trägt der Zimt und Amaretto bei, das Curry macht die Sauce so richtig gelb und würzig, alles zusammen einfach ein Genuss.

Dazu passen sehr gut Bratkartoffeln oder für die etwas festlich-feinere Runde Kroketten.


Zutaten für 2 Personen
  • 2 Schnitzel
  • 25 g Buttermalz
  • 1 Zwiebel
  • 1 Apfel
  • 1 TL Curry
  • 250 ml Weißwein
  • 125 ml Milch
  • 5 EL süße Sahne
  • 3 EL Amaretto
  • 1 Prise getr. Estragon
  • 1 Prise Zimt
  • 2 TL Speisestärke
  • 1 Eigelb
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung
  1. Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen und Schnitzel (natur oder paniert) von beiden Seiten anbraten, salzen und pfeffern und warm stellen.
  2. Zwiebel schälen und ich kleine Würfel schneiden und im verbliebenem Fett anbraten. Apfel schälen, entkernen und ich Scheiben schneiden. Zu den Zwiebeln geben, 5 Minuten anbraten und mit Curry bestäuben, kurz weiterbraten. Äpfel aus der Pfanne nehmen.
  3. Weißwein, Milch und Sahne angießen und 8 Minuten köcheln lassen. Mit Amaretto. Zimt, Estragon, Salz und Pfeffer abschmecken, mit der Stärke die Sauce binden. Vom Feuern nehmen und das Eigelb unterrühren. Apfelstücke wieder in die Sauce geben und mit dem Schnitzel servieren.

Dienstag, 22. November 2011

White Chocolate Chunk Cookies mit getrockneten Erdbeeren

Ich berichtete bereits von den Haferflocken-Keksen mit getrockneten Blaubeeren. Die Beeren hatte ich in der Türkei gefunden, wie auch getrocknete Erdbeeren, was ich total spannend fand. Leider waren diese wirklich sauer, weswegen ich mir für ihre Verwendung nur einen zuckersüßen Keksteig drumherum vorstellen konnte!

Für diesen sind eigentlich 100 g Rosinen vorgesehen, die ich kurzerhand durch die Erdbeeren ersetzte. Toll! Weiße Schokolade, Nüsse, Kokosraspeln und brauner Zucker ergaben einen total leckeren Keksteig zu die die leicht sauren Erdbeeren total gut passten! Die Kekse waren in kürzester Zeit aufgegessen, bestimmt auch mit Rosinen oder eventuell getrockneten Cranberries richtig lecker!


Zutaten
  • 115 g Butter, Raumtemperatur

  • 60 g Zucker
  • 45 g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 120 g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 75 g Haferflocken
  • 100 g weiße Schokolade, gehackt
  • 50 g Kokosraspel
  • 100 g getrocknete Beeren
  • 60 g gehackte Walnüsse

Zubereitung
  1. Butter mit Zucker verrühren. Das Ei und Vanillearoma dazu geben und weiter rühren. Mehl, Backpulver, Salz, Haferflocken, Kokosraspel und Walnüsse untermischen. Zum Schluss die Schokolade und die Beeren vorsichtig mit einem Löffel unterrühren.
  2. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und vom Teig jeweils mit Hilfe eines Teelöffels kleine Häufchen auf das Blech setzen. Genügend Abstand halten, da sie verlaufen.
  3. 12-15 Minuten backen. 2 Minuten auf dem Blech auskühlen lassen und dann vorsichtig vom Blech nehmen und komplett auskühlen lassen.

Montag, 21. November 2011

Murgh korma pistador - Hähnchen-Korma mit Pistazien und Rosen

Ich liebe einfach die indische Küche. Für mich gibt es keine schönere und vielfältigere Möglichkeit Gewürze und Aromen einzusetzen und immer kommt etwas total phantastisches heraus.

Die Sauce dieses Kormas, das übrigens aus Delhi stammt, besteht aus gemahlenen Pistazien. Ich empfehle nicht die gesalzenen Pistazien in der Schale zu verwenden, sondern, wer es sich denn erlauben kann, etwas tiefer in den Geldbeutel zu greifen und die geschälten, ungesalzenen zu kaufen, die man auch für das Backen verwendet. So dringt ihr Geschmack einfach schöner hervor.

Safran tut ein weiteres dazu bei, dass dieses Korma so wunderbar köstlich ist, sowie Rosenwasser und frische Rosenblätter. Ich konnte doch tatsächlich Anfang November noch eine Rose in unserem Garten finden!

Wer auch immer dieses Rezept nachkochen sollte, der muss eines probieren: In ein Rosenblatt etwas Hühnchen und viel Sauce geben und dann darauf beißen. Dafür fehlen mir leider die passenden Worte...


Zutaten für 4 Personen
  • 100 g geschälte Pistazien
  • 250 ml kochendes Wasser
  • 1 großzügige Prise Safranfäden
  • 2 EL heiße Milch
  • 700 g Hähnchenbrustfilets in 2,5 cm große Stücke geschnitten
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 4 EL Ghee oder utter
  • 6 grüne Kardamomkapseln
  • 1 große Zwiebel
  • 2 TL Knoblauchpaste
  • 2 TL Ingwerpaste
  • 1 EL gem. Koriander
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 300 g Naturjoghurt
  • 160 g Sahne
  • 2 EL Rosenwasser
  • 6-8 weiße Rosenblätter
  • frisch gekochter Reis oder Naan-Brot

Zubereitung
  1. Die Pistazien in einer hitzebeständigen Schüssel mit dem kochenden Wasser übergießen und 20 Minuten ziehen lassen. Unterdessen den zerstoßenen Safran in der heißen Milch einweichen.
  2. Das Hähnchenfleisch in einer nicht metallische Schüssel geben. Salz, Pfeffer und Zitronensaft zufügen und gut ins Fleisch einreiben. Abgedeckt 30 Minuten im Kühlschrank marinieren.
  3. Das Ghee in einem mittelgroßen, schweren Topf bei nieriger Hite zerlassen und die KArdamomkapseln hineingeben. Wenn sie sich aufgeblasen haben, die Zwiebel hinzufügen und auf mittlere Hitze erhöhen. Unter häufigem Rühren 8-9 Minuten goldgelb dünsten.
  4. Knoblauch- und Ingwerpaste einrühren und unter häufigem Rühren 2-3 Minuten dünsten. Koriander sowie Chilipulver zufügen und unter Rühren 30 Sekunden dünsten. Dann das Fleisch hineingeben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren 5-6 Minuten goldbraun anbraten.
  5. Den Herd auf niedrige HItze herunterschalten. Joghurt und Safran samt Milch zugeben. Leicht zum Köcheln bringen und abgedeckt 15 Minuten köcheln lassen. Nach etwa 7 Minuten umrühren, damit das Gericht nicht ansetzt.
  6. Unterdessen die Pistazien samt Einweichwasser mit einem Püriertstab oder in einer Küchenmaschine fein pürieren. Zur Fleischmischung geben, dann die Sahne einrühren. 15-20 Minuten köcheln lassen. Das Rosenwasser unterrühren und vom Herd nehmen. Mit den Rosenblättern garnieren und sofort mit Reis oder Naan servieren.

Samstag, 19. November 2011

Kokosbaisertörtchen mit Bananen und Physalis nach Jamie Oliver

Dieses Törtchen ist eine Miniaturvariante von einem riiiieeesigen Doppeldeckerbaiser von Jamie Oliver.

Im Sommer hatte ich bereits sein Ultimatives Früchtebaiser ausprobiert, was einfach göttlich war.

Dieses Baiser wird mit Kokosraspeln zubereitet, auch mit Schlagsahne bestrichen und dann mit Banane und eigentlich Maracuja belegt. Da derzeit jedoch der Garten-Koch-Event Physalis läuft, nahm ich genau diese kleinen, süß-sauren Früchte, die einfach hervorragend zu Kokos und Banane gepasst haben. Da sie mir sogar etwas zuuu sauer waren, karamellisierte ich sie etwas und dann war es perfekt.

Eine Prise Zimt oben drauf und noch mehr Kokosraspeln und schon befindet man sich im 7. Dessert-Himmel!

Garten-Koch-Event November 2011: Physalis  [30.11.2011]

Diese Törtchen ist soooooo lecker und perfekt für zwei Liebenden zum Teilen! ;)



Zutaten für 1-2 Personen
  • 1 Eiweiß
  • 50 g Zucker
  • 1 EL Kokosraspeln
  • 1 kleine Banane
  • 10 Physalis plus 1 für die Deko
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 3 EL steif geschlagene Sahne
  • Kokosraspel zum Bestreuen
  • gemahlener Zimt

Zubereitung
  1. Eiweiß ganz steif schlagen und den Zucker hineinrieseln lassen. Kokosraspel unterrühren. Teig in einem Kreis auf ein Backpapier geben und im Ofen 25 Minuten backen. Vollständig abkühlen lassen.
  2. Die Banane in dünne Scheiben schneiden.
  3. Physalis aus der Schale herauslösen und halbieren. Mit einem EL Zucker und Zitronensaft erhitzen und karamellisieren. Abkühlen lassen.
  4. Den Baiserboden mit der Sahne bestreichen und die Bananenscheiben darauf legen. Die Physalis auf edn Bananen verteilen. Mit der restlichen Physalis in der Mitte dekorieren und mit Zimt und Kokos bestreuen.

Mittwoch, 16. November 2011

Sahnejoghurt mit Gewürzpflaumen und Mandelkrokant

Ich habe einen sehr leckeren Joghurt passend zu den derzeitigen Temperaturen gemacht. Viel mehr ist es schon ein festliches Dessert, das durch die Sahne herrlich cremig wird, durch das mit Anis gewürzte Pflaumenkompott würzig-fruchtig und der Mandelkrokant bringt mit seiner Karamellnote denn letzten Biss hinein. :)

Ich habe den Mandelkrokant selbst gemacht, indem ich gehobelte Mandeln mit Zucker in der Pfanne karamellisieren ließ. Man lässt ihn auf einem Stück Backpapier abkühlen und dann kann man ihn in beliebige Stücke brechen. Toll für Gäste ist auch, ganze Mandelkrokantfahnenstangen in die Creme zu stecken. Oder man zerbröselt ihn einfach oder kauft gleich fertigen. :)

Anis und Pflaumen, das war für mich eine ganze neue Entdeckung, die mich wirklich begeisterte. Deswegen möchte ich das Rezept gerne als Beitrag für den Kochevent "Anis" von Tobias kocht einreichen.


Kochevent- Mediterrane Kräuter und Gewürze - Anis - TOBIAS KOCHT!  vom 1.11.2011 bis 1.12.2011

Auf der Packung habe ich übrigens eine tolle Rezeptempfehlung gelesen: Eine Marinade für Fisch aus Zitronensaft, Ingwer und Anis zubereiten. Das werde ich demnächst mal ausprobieren! warum ich Blogevents u.a. so mag, weil sie den eigenen Horizont erweitern und einen über den Event hinaus auf gute Ideen bringen! :)



Zutaten für 2 Personen
  • 150 ml Vollmilchjoghurt
  • 125 ml Sahne
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 EL Zucker
  • 5 Pflaumen
  • 1 EL Balsamicoessig
  • 50 g Zucker
  • 1 EL Cassis (Johannisbeerlikör)
  • 1/2 TL gem. Ingwer
  • 1/2 TL gem. Zimt
  • 1 TL Anis
  • 1 EL Krokant

Zubereitung
  1. Sahne steif schlagen und mit Joghurt, Vanillezucker und 2 EL Zucker verrühren.
  2. Pflaumen waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
  3. Zucker mit Essig in einem Topf verrühren und unter Rühren erhitzen, damit sich der Zucker gut auflöst. Pflaumen, Cassis, Ingwer, Anis und Ingwer dazugeben, leicht aufkochen und bei schwacher Hitze 10 Min. kochen, bis die Masse marmeladig einkocht, dabei ab und zu umrühren. Abkühlen lassen.
  4. Pflaumenmus in zwei kleine Schüsseln verteilen, 1 EL aufheben. Joghurt darüber geben. Einen Klecks Pflaumenmus darauf geben und mit Krokant bestreuen.

Dienstag, 15. November 2011

Joghurtdressing, fettfrei

Ist euch schon mal im aufgefallen, dass diese Joghurtfertigdressings aus den Flaschen immer so wahnsinnig dickflüssig ist, dass man automatisch viel zu viel über seinen Salat kippt und die Flasche in kürzester Zeit leer ist (und aus der Konsequenz heraus gezwungen eine neue zu kaufen...)?

Weiterhin will ich gar nicht wissen, welche Verdickungsmittel und E-Nummern sich in diesen Dressings befinden...

So ein Dressing ist nicht nur total einfach selbst zu machen, man kann auch selbst bestimmen, wie fett man es haben mag. Es gibt bestimmt welche, die auf ihr Gewicht achten müssen oder sollten. Selbst für diejenigen, für die das nicht obligatorisch ist, wie für mich, ist es interessant sich "leichter" zu ernähren, weil es irgendwie gut tut.

Und ich wette, es kommt kein Stöhnen oder blödes Kommentieren von Familienmitgliedern, weil es überhaupt nicht auffällt, dass Mayo oder Öl fehlt!


Zutaten
  • 120 g Joghurt
  • 40 ml Milch
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Zitronensaft
  • frische Kräuter, klein gehackt
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung
  1. Joghurt mit Milch glatt rühren.
  2. Honig mit Senf und Zitronensaft verrühren und unter den Joghurt mischen.
  3. Mit Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken.

Sonntag, 13. November 2011

Initiative Sonntagssüß: Warmer Karottenpudding mit Nüssen und Rosinen

Dieses Dessert ist einfach sensationell! Warmer Möhrenpudding und Nüssen und Rosinen enthält duftenden Zimt, aber vor allem der Kardamom macht ihn zum Burner! Eigentlich ist er weniger Pudding, wie die Deutschen sich das nun vorstellen, sondern eine süße Milch mit geraspelten Möhren drin. Trotzdem ist es wirklich ein "feines" Dessert, das ich bald für Gäste machen werde, weil es die Geschmäcker einfach umhauen wird.

Eis MUSS man einfach dazu servieren, am besten Walnusseis, aber Vanille schmeckt auch super. Für mich das perfekte Dessert für die Winterzeit und vielleicht sogar zu Weihnachten... ganz sicherlich für die Initiative Sonntagssüße, die echt eine tolle Idee ist!




Zutaten für 4-6 Personen
  • 4 EL Ghee oder Butter
  • 2,5 cm Zimtstange, halbiert
  • 30 g Mandelblättchen
  • 30 g Cashewkerne
  • 50 g Rosinen
  • 450 g geriebene Karotten
  • 600 ml Milch
  • 150 g Zucker
  • 1/2 TL frisch gem. Kardamomsamen
  • 1/2 TL frisch gem. Muskatnuss
  • 60 g Sahne
  • 2 EL Rosenwasser
  • Walnusseis oder Schlagsahne zum Servieren

Zubereitung
  1. Das Ghee oder die Butter in einem schweren Topf bei niedriger Hitze zerlassen und die Zimtstange darin 25-30 Sekunden anrösten. Mandeln und Cashewkerne zufügen und unter Rühren leicht anbräunen. Etwa 1 TL der Mischung beiseitestellen.
  2. Rosinen, Karotten, Milch und ZUcker zufügen, bei mittlerer Hitze aufkochen und die Milch 15-20 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze verdunsten lassen. Dabei häufig rühren und sich an der Topfwand absetzende Milch abkratzen und mit der restlichen Masse mischen. Darauf achten, dass an der Wand abgesetzte Milch nicht anbräunt oder anbrennt, denn so bekommt das DEssert einen unangenehmen Beigeschmack.
  3. Kardamom, Muskat, Sahne und Rosenwasser unterrühren. Vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen, dann mit einer Kugel Eis oder einem Klacks Sahne servieren. Schließlich noch mit den beiseitegestellten Nüssen bestreuen.

Samstag, 12. November 2011

Klassiker wiederentdeckt: Marmorkuchen

Als leidenschaftlicher Food-Blogger ist man häufig auf der Suche nach ganz neuartigen, manchmal etxtravaganten Ideen und Inspirationen, wofür das Internet eine praktische Quelle ist.

Aber erinnern wir uns doch mal daran, ein altes, zerfleddertes Kochbuch aus dem Regal zu ziehen und das zu zubereiten, was schon viele Generationen zuvor auch gemacht haben. Dazu gehört z.B. Marmorkuchen; ich kenne keinen, der ihn nicht mag, vor allem an Geburtstagen ist er beliebt und ratz-fatz weggeputzt, auch weil er praktisch aus der Hand zu essen ist. An Kindergeburtstagen wird er auch gerne mit Smarties oder anderen bunten Dingen geschmückt.

Liebe Alice, wäre dies nicht vielleicht auch ein passender Kuchen für deine Geburtstagsparty? (Alice sucht dringend Rezepte)

Man kann ihn mit Puderzucker bestreuen, so ich das letzte Mal, oder auch mit Schokolade überziehen. Man könnte auch, und nun kommt wieder der Food-Blogger heraus, ihn zur Weihnachtszeits mit Weihnachtsgewürzen anreichern, wie Zimt, Kardamom oder gleich etwas Lebkuchengewürz verwenden.

Aber eigentlich ist der einfache Marmorkuchen am aller tollsten!


Zutaten für eine Gugelhupfkuchenform (24 cm Durchmesser)
  • 300 g weiche Margarine oder Butter
  • 275 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillin-Zucker
  • 1 Rö. Rum-Aroma
  • 1 Pr. Salz
  • 5 Eier (Größe M)
  • 375 g Weizenmehl
  • 4 gestr. TL Backpulver
  • etwa 3 EL Milch
  • 20 g Kakao
  • 20 g Zucker
  • etwa 2 1/2 EL Milch für den dunklen Teig
  • Puderzucker

Zubereitung
  1. Margarine oder Butter in einer Rührschüssel mit einem Mixer (Rührstäbe) geschmeidig rühren. Nach und nach Zucker, Vanillin-Zucker, Aroma und Salz unter Rühren hinzufügen, bis eine gebundene Masse entsteht. Jedes Ei etwa 1/2 Min. auf höchster Stufe unterrühren. Mehl mit Backin mischen und abwechselnd mit der Milch in 2 Portionen kurz auf mittlerer Stufe unterrühren.
  2. 2/3 des Teiges in die Gugelhupfform füllen. Kakao sieben und mit Zucker und Milch unter den übrigen Teig rühren. Den dunklen Teig auf dem hellen Teig verteilen und eine Gabel spiralförmig durch die Teigschichten ziehen, so dass ein Marmormuster entsteht. Die Form auf dem Rost in den Backofen schieben und etwa 60 Minuten backen.
  3. Den Kuchen 10 Min. in der Form stehen lassen, lösen, aus der Form stürzen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen.
  4. Kuchen mit Puderzucker bestreuen.



Montag, 7. November 2011

Burger-Battle: Nacho-Burger mit Guacamole und Salsa

Mein Lieblingsburger gibt es in einem sog. Tex-Mex-Restaurant und hat mit mexikanischer Küche nur so viel zu tun, dass man deren Komponenten geklaut hat:

Guacamole, Salsa, Nacho-Chips.

Ich bin zwei Mal durch Mexiko gereist und konnte mich an wahrer mexikanischer Küchenkunst erfreuen. So ein Burger habe ich nirgendswo gesehen, außer in Cancun im Burger King, mit Nacho-Chips oben drauf. Eigentlich eine gute Idee, schmeckte dort nur wirklich scheußlich!

Warum dieser Burger jedoch phänomenal ist, liegt an den guten Produkten. Die Brötchen sind selbstgemacht, die Guacamole natürlich auch. Selbst die Salsa machte ich selbst - Tomaten, rote Zwiebel, Jalapeno, Koriander - ist aber kein Muss.

Für diese Burger-Variante, ich gebs zu, benutzte ich Nacho-Chips aus der Packung. Man kann jedoch einfach welche aus Maismehl oder aus fertigen Maistortillas machen, die man lediglich ins gesalzene, heiße Öl geben muss.

Zugegeben es ist schon ein kleiner Akt diesen Burger in den Mund zu bekommen, aber probieren geht über studieren und es looohhnt sich!! :))

Mein Beitrag für den Kochtopf-Event "Burger-Battle".

Blog-Event LXXII - Burger Battle (Einsendeschluss 15. November 2011)


Zutaten für 4 Burger
  • 4 Burgerbrötchen
  • 360 g Rinderhackfleisch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 TL gem. Kreuzkümmel
  • 1/2 TL gem. Paprikapulver
  • 1 Ei
  • 1 TL Senf
  • 3-4 EL Semmelbrösel
  • 4 EL Guacamole
  • 4 EL Mayonnaise
  • 4 Scheiben Käse
  • 4 EL Hot Salsa
  • 16-20 Nachochips, gekauft oder selbstgemacht
  • Öl, Salz und Pfeffer

Zubereitung
  1. Knoblauch und Zwiebel schälen, fein hacken und in 1 EL Öl anbraten.
  2. Hackfleisch mit Kreuzkümmel und Paprikapulver, Senf, Ei und Semmelbrösel verkneten. Knoblauch und Zwiebel dazu geben, salzen und pfeffern. In 4 Teile teilen, mit der Hand flache Frikadellem formen und in heißem Öl von beiden Seiten ausbacken.
  3. Burgerbrötchen aufschneiden, mit je 1 EL Mayonnaise besteichen. Käse für wenige Sekunden in die noch warme Pfanne legen und etwas anschmelzen lassen. Auf das Brötchen legen und Hot Salsa drauf geben. Nun kommt die Frikadelle, dann etwas Guacamole und zum Schluss die Nacho-Chips.

Samstag, 5. November 2011

Mediterrane Burgerbrötchen mit Kräutern und Parmesan

Bevor man einen Burger baut, steht die Frage um das Brötchen. Als ich im Supermarkt vor den Industriebrötchen stand sträubten sich mir alle Haare, die erstens zu kaufen, zweitens zu verzehren, also backte ich mir einfach meine eigenen.

Gegen der verbreiteten Konvention bestreute ich diese aber nicht mit Sesam, sondern mit Parmesan und mediterranen Kräutern, was super schmeckte! Frisch aus dem Ofen sind sie am besten, lange lagern sollte man sie nicht. Nie wieder kaufe ich Industrie-Burgerbrötchen!


Zutaten für 8 Stück
  • 250 ml Wasser
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 TL Salz
  • 50 g Zucker
  • 500 g Mehl
  • 1 Ei
  • 30 g Butter
  • 30 ml Sahne
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch
  • 1-2 EL geriebenen Parmesan
  • 1-2 EL getrocknete Kräuter

Zubereitung
  1. Die Hefe im lauwarmen Wasser mit dem Zucker und Salz in einer großen Schüssel auflösen.
  2. Butter, Sahne, Ei und Mehl zugeben und ca. 10 Min. kneten, bis ein weicher glatter Teig entsteht und nicht mehr an den Fingern klebt. Bei Bedarf noch etwas Mehl hinzufügen.
  3. Teig 1,5 bis 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
  4. Den Teig in 8 Stücke teilen und diese jeweils erst zu einer Kugel formen und dann in ca. 1-1,5 cmflache Fladen drücken.
  5. Diese nun auf ein gefettetes Backblech oder in entsprechende Formen geben. Nochmals abdecken und 30-40 Min. aufgehen lassen. Den Backofen auf 190 °C vorheizen.
  6. Ei mit Milch vermischen und mit einem Pinsel draufstreichen. Mit Parmesan und Kräutern bestreuen.
  7. 15-20 Min. auf mittlerer Schiene backen bis sie schön goldbraun sind. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Dienstag, 1. November 2011

Feine Schokoladenblättertorte mit Schoko und Amaretto

Zum Thema Herbst entsteht bei mir zu allererst das Bild von einem goldenen, lichtdruchfluteten Nachmittag im Park mit einem bunten Blätterregen.

Blätter geben im Herbst nicht nur zahlreiche Ideen für Gebasteltes mit Kindern, sondern auch für Torten! ;)

Ich habe eine Schokobiskuittorte gebacken, mit Amaretto getränkt, waagerecht zwei Mal halbiert, um einigermaßen dünne Teigblätter zu bekommen. Gefüllt mit einer Schokosahne, die mit einer Zimtstange über Nacht im Kühlschrank stand. Fertig gefüllt und zusammengesetzt mit edlem Kakaopulver bestäubt und dann mit selbstgemachten Schokoblättern bestückt.

Diese sind Efeublätter und eine Art, deren Namen ich leider nicht weiß. Ich habe ein Blech zubereitet und damit gerade mal die Oberfläche der Torte mit 16 cm Durchmesser bedecken können. Für den Rand hätte ich noch ein halbes Blech gebraucht und für eine Springform mit 24-26 cm Durchmesser am besten 2-3 Bleche Schokoblätter zubereiten.

Das alles erfordert etwas Organisation, denn an einem Nachmittag ist diese Torte leider nicht fertig gestellt. Am besten Blätter und Sahne am Vorteig vorbereiten, damit sie kühl stehen können. Wer dann noch Lust und Muße verspürt, kann auch schon den Kuchen backen, dann kann der für den nächsten Tag richtig auskühlen.

Es gibt Rezepte, bei denen die Schokolade von den Blättern dann abgezogen wird. Davon habe ich aus praktischen Gründen abgesehen, diese Blätter sind tatsächlich nur etwas für das Auge.

Schokosahnetorten sind, wie erwartet, ein Genuss für sämtliche Sinne, die Zunge und den Gaumen. Durch den Amaretto, die Prise Zimt und die bittere Schokolade könnte ich mir keine schönere Torte vorstellen, die auf mich wartet, wenn ich von meinem Herbstsparziergang aus Utopia wiederkehre...

Mein Beitrag für den Backwettbewerb "Goldener Herbst" von sweet trolley.



Zutaten

Für die Blätter
  • Blätter
  • 150 g Zartbitter Kuvertüre

Für den Teig

  • 90 g Zucker
  • 1 Päckch. Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 120 g Mehl
  • 1/2 Päckch. Backpulver
  • 10 g Kakao

Für die Füllung
  • 300 ml Sahne
  • 150 g Vollmilch Kuvertüre
  • 1 Zimtstange
  • 4 EL Amaretto
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Wasser
  • 1 EL Kakao

Zubereitung
  1. Für die Schokoladenblätter Blätter waschen und trockentupfen. Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen lassen. Mit einem Pinsel die geschmolzene Kuvertüre auf beiden Blätterseiten aufbringen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech festwerden lassen, möglichst gerade hinlegen und kühlstellen.
  2. Für die Füllung Kuvertüre mit Sahne in einem Topf erhitzen, aber nicht kochen lassen und die Schokolade darin unter Rühren schmelzen lassen, Zimtstange und 1 EL Amaretto hinzufügen. In den Kühlschrank stellen und über Nacht durchkühlen lassen.
  3. Backofen auf 160 Grad vorheizen. Eine 16-18er Springform mit Backpapier auslegen. Eier sehr schaumig rühren, Zucker dazu rieseln lassen, so dass die Masse fest und glänzend ist. Mehl, Backkakao und Backpulver mischen, sieben und unterheben. In die Springform füllen und auf der mittleren Schiene ca. 30 Minuten backen lassen. Nach dem Abkühlen aus der Form lösen und zweimal waagrecht durchschneiden.
  4. Sahne-Schokoladen-Masse mit dem Handrührgerät steif schlagen.
  5. 3 EL Amaretto mit Zucker und Wasser in einem Topf vermischen, kurz aufkochen lassen, bis der Zucker sich gelöst hat. Etwas abkühlen lassen und mit je 2 EL Amarettolösung die Böden tränken. Dann auf jeden Biskuitboden etwas Füllung streichen und aufeinandersetzen. Mit dem letzten Teil der Schokoladenmasse den Kuchen ringsum am Rand bestreichen.
  6. 1 EL Kakao in ein Sieb geben und die Torte damit bestäuben. Nun mit den Schokoladenblättern bestücken. Dafür in der Mitte anfangen. Kleine Blätter etwas geneigt in die Torte stecken und ringsrum weiter verfahren, bis alle Blätter verbraucht sind.