Sonntag, 8. März 2015

Maronengnocchi


Einer Freundin hatte ich von selbstgemachten Maronengnocchi erzählt. Da sie noch einen Vorrat an vakuumverpackten Maronen zu Hause hatte, beschlossen wir, welche zu machen. Das Rezept ist super und zum nachmachen empfohlen. Wichtig ist, die Kartoffeln in Wasser zu kochen, sondern im Ofen zu garen. So nehmen sie keine Flüssigkeit auf, werden trotzdem weich und man muss später nicht zu viel Mehl verwenden.

Wir haben die Gnocchi anschließend in einer Pfanne in Butter mit Knoblauch und Salbei angebraten. Einfach total lecker. Ich könnte sie schon wieder essen. :)


Zutaten
  • 200 g mehlig kochende Kartoffeln  
  • 250 g Maronen, vakuumverpackt
  • 2 Eigelb
  • 20 g Hartweizengrieß
  • 80 g Mehl
  • 40 g Parmesan
  • Salz
  • Muskatnuss am Stück
  • Knoblauch, Butter und Salbei

Zubereitung
  1. Kartoffeln in einen ofenfesten Behälter geben und im Ofen bei 200 Grad ca 40 Minuten lang backen. Wenn man mit einer Gabel rein sticht, sollten die Kartoffeln weich sein. Kartoffeln schälen und abkühlen lassen, dann zerstampfen.
  2. Maronen in einem Topf 10-15 Minuten kochen, bis sie weich sein. Abschütten und auch zerstampfen. Kartoffeln, Maroen, Eigelbe, Grieß, Mehl, geriebener Muskatnuss und geriebenen Parmesan zu einer homogenen Masse vermengen. Mit Salz abschmecken.
  3. Mit einem Teelöffel Teig abnehmen und in der Handfläche zu Kugeln rollen. Mit einer Gabel flach drücken. Gnocchi in einem großen Topf mit siedenen, gesalzten Wasser garen, bis sie an die Oberfläche steigen. Vorsischtig rausholen, in einem Sieb abtropfen lassen.
  4. Beliebig viele Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Salbei in Streifen schneiden. Butter in einer Pfanne zerlassen, Knoblauch und Salbei darin anbraten. Gnocchi dazu geben und in der Pfanne schwenken. Sofort servieren und mit Parmesan bestreuen.

Sonntag, 1. März 2015

Pie de Limón aus Panama



Während meiner Reise durch Panama wollte ich eigentlich immer nur eines: Pie de Limón! Die Füllung besteht aus süßer Kondensmilch und Limettensaft - süß und sauer, das passt schon seit ewigen Zeiten! Ich hab ihn in vielen unterschiedlichen Regionen probiert und weiß inzwischen wo es den besten gibt. Da ich zu Hause einfach nicht auf diese Köstlichkeit verzichten wollte, habe ich ihn nachgebacken! Wie in Panama!


Zutaten
 

Für den Boden
  • 200 g Butterkekse
  • 125 g Butter

Für die Füllung
  • 1 Dose gesüße Kondensmilch (400 g)
  • Saft von 4 Limetten
  • 4 Eigelb
  • 2 Päckchen Vanillezucker

Für die Füllung
  • 4 Eiweiße
  • 100 g Zucker 


Zubereitung 
  1. Butter in einem Topf zerlassen und abkühlen lassen. Kekse in einem Mixer zerbröseln. Keksbröseln in den Topf mit Butter geben, vermengen und das Keks-Butter-Gemisch in eine Pie-Form (24 cm) drücken.
  2. Eigelbe mit Kondensmilch und Vanillezucker cremig schlagen. Limettensaft unterrühren. Creme auf den Boden geben und den Pie 20 Minuten backen.
  3. Eiweiße steif schlagen. Dann den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis der Eischnee schnittfest ist und glänzt. Baiser auf dem Pie verteilen, mit dem Löffekrücken Spitzen ziehen und in etwa 5 Minuten goldbraun backen. 


 

Montag, 12. Januar 2015

Saftiger Kokos-Mandel-Kuchen

 
 
Diesen Kuchen habe ich bei chefkoch gefunden und mir gefiel sofort die saftige Kokos-Füllung auf den Bildern. Am Sonntag habe ich ihn endlich nachgebacken und ich war überrascht, wie schnell die Zubereitung ging - abgesehen von der Kühlzeit des Mürbeteigs. Man braucht auch gar kein Rührgerät, ein einfacher Löffel reicht aus die Zutaten zu vermengen.

Vom Ergebnis sind wir sehr begeistert. Die Füllung hält was sie verspricht. Mandel und Kokos schmeckt wie bei Rafaello einfach extrem gut zusammen. Ich habe den Kuchen in einer kleinen Springform gebacken, was ich nun schwer bereue. Für eine große Form mit 24-26 cm Durchmesser einfach die Zutaten verdoppeln!
 
 
Zutaten
 
Für den Boden
  • 40 g gem. Mandeln
  • 1 EL Zucker
  •  90 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 90 g Butter
  • 1-2 EL kaltes Wasser

Für die Füllung
  • 100 g gehobelte Mandeln
  • 80 g Zucker
  • 1 Pckch. Vanillezucker
  • 15 g Mehl
  • 30 g Kokosraspeln
  • 75 g Butter
  • 1 Ei
  • 70 ml Sahne

Zubereitung
  1. Für den Teig alle Zutaten zu einem festen Teig verkneten, in Frischhaltefolie geben und eine Stunde im Kühlschrank kühlen. Danach 2/3 des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (16-18 cm Durchmesser) drücken, aus dem Rest des Teiges einen Rand bilden.
  2. Ofen auf 175 Grad vorheizen.
  3. Für die Füllung Butter schmelzen. Dann in einer Schüssel mit den restlichen Zutaten verrühren. Füllung auf den Teig geben, glatt streichen und im Ofen ca. 30 Minuten backen.


Montag, 5. Januar 2015

Quarkstrudel mit Marzipan, Pistazien und Mandeln

Nach einem Umzug und einer weiteren Reise nach Lateinamerika, komme ich endlich wieder zum Bloggen! Obwohl Weihnachten längst rum war, ließ ich es mir nicht nehmen, einen Strudel zu backen. Meinen ersten Strudel! Ein Strudel mit Quark sollte es sein, mit einer Füllung aus Marzipan, Pistazien und Mandeln.


Ich formte aus dem wunderbar zu knetenden Teig einen großen Leib. Leider brauchte dieser sehr lange, bis er in der Mitte durchgebacken war, so dass die Ränder schon stark braun waren. Das nächste mal würde ich zwei kleine Strudel backen.


Statt getrocknete Aprikosen und Cashewkerne, verwendete ich Rosinen und Mandeln. Außerdem fügte ich Zitronat und Orangeat hinzu, was - so finde ich - bei keinem Strudel fehlen darf. Herausgekommen ist ein wahnsinnig lecker, reichhaltiger und saftiger Strudel! Den werde ich im Dezember diesen Jahres noch mal backen!



Zutaten
  • 200 g Rosinen
  • 3 EL Rum oder Amaretto
  • 200 g Marzipanmasse
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 250 g Butter
  • 175 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 325 g Magerquark
  • 75 gehackte Pistazien
  • 1/2 Päckchen Zitronat
  • 1/2 Päckchen Orangeat
  • 200 g Puderzucker

Zubereitung
  1. Rosinen mit Rum oder Amaretto beträufeln. Marzipan würfeln.
  2. Mehl, Backpulver, 150 g Butter in Flöckchen, Zucker, Vanille-Zucker, Eier und Quark in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verkneten.
  3. Den Teig auf einer bemehlten Fläche nochmals durchkneten. Rosinen, Pistazien, Mandeln, ZItronat und Orangeat unterkneten. Teig auf wenig Mehl zu einem Rechteck (32 x 38 cm) ausrollen. Marzipan gleichmäßig daarauf verteilen. Teig zum Stollen formen.
  4. Stollen af ein mit Backpapier ausgelegtes BAckblech legen. Im vorgeheizten Backofen (Umluft 175 Grad) 60-70 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit mit Backpapier bedecken. Auf einem Kuchengitter leicht abkühlen lassen.
  5. 100 g Butter schmelzen. 1/4 der Butter auf den noch warmen Stollen streichen und 1/4 des Puderzuckers darauf sieben. Vorgang wiederholen, bis beides verbraucht ist.


Samstag, 4. Oktober 2014

Hühnchen in Walnuss-Ahornsirup-Mantel


Angelehnt an das Rezept von Zorra jedoch mit Ente habe ich diese Hühnerbrüste zubereitet. Für die Walnuss-Ahornsirup-Kruste habe ich mich an die genauen Angaben gehalten, fand dann jedoch das Salzige der Sojasauce etwas zu dominant. Das nächste Mal würde ich statt einem EL vielleicht nur einen halben nehmen. Abweichend von Zorras Rezept habe ich einige Zutaten der Marinade gleich in die Walnuss-Ahornsirup-Masse gesteckt: Vanille und Thymian.

Dann habe ich die Hühnerbrüste in der Pfanne mit einer zerdrückten Knoblauchzehe angebraten und auf sie die Paste gestrichen. Nach kurzer Backzeit im Ofen war ich von dem Ergebnis sehr überrascht. Herrlich saftig und aromatisch kam das Hühnchen daher.

Das Rezept ist absolut für Gäste geeignet. Total lecker!


Zutaten
  •  3 Hühnerbrüste
  •  Salz, Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehe
  • Öl
  • 25 ml Geflügelfond
  • 40 g Ahornsirup
  • 25 g Butter
  • 1 EL Sojasauce (1/2 EL)
  • 50 g gemahlene Walnüsse
  • frische Thymianblättchen
  • 1 Msp. gem. Vanille


Zubereitung
  1. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Hühnbrüste von beiden Seiten salzen und Pfeffern. Knoblauchzehe mit einem Messer zerdrücken. Öl in einer Pfanne erhitzen und Hühnchen mit der Knoblauchzehe kurz von beiden Seiten scharf anbraten.
  2. Geflügelfond, Ahornsirup, Butter, Sojasauce und gemahlene Walnüsse in einem Topf zu einer sämigen Paste einkochen lassen. Von der Kochstelle nehmen und Thymianblättchen und Vanille untermischen.
  3. Hühnerbrüste auf eine Auflaufform legen und mit der Nusspaste bestreichen. Im vorgeheizten Ofen ca. 10 Minuten backen lassen.

Donnerstag, 18. September 2014

Erdnussbutter-Schoko-Bananen Kuchen mit Erdnussbutterfrosting und Schokostreuseln



Ein Freund hatte sich genau diese Kombination - Erdnussbutter, Schoko und Banane - als Geburtstagskuchen gewünscht. Ich fand ein Rezept dafür natürlich auf einer amerikanischen Seite und setzte mit einem rundum Erdnussbutterfrosting noch eins drauf!


Der Kuchen ist so super lecker geworden, dass sich alle darauf gestürzt und selbst bei aller Mächtigkeit bis zu 3 Stücke vertilgt haben. Wer einmal probiert, ist einfach hin und weg.

 Zutaten 

Für den Teig
  • 240 g Mehl
  • 1 TL Backnatron
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1/4 TL Salz
  • 4 reife Bananen
  • 75 g brauner Zucker
  • 150 g weißer Zucker
  • 120 g Erdnussbutter
  • 2 Eier
  • 100 ml geschmackneutrales Öl
  • Vanillearoma
  • 100 g Zartbitterschokolade, in mittelgroße Stücke gehackt

 Für das Frosting
  • 115 g Butter
  • 225g Erdnussbutter
  • 250 g Puderzucker
  • Vanille (optional)

Zum Verzieren
  • Milchschokoladenstreusel
  • bunte Streusel (optional)

Zutaten
  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen und eine Kastenform mit Butter fetten.
  2. Mehl, Natron, Backpulver, Zimt und Salz in einer Schüssel verrühren.
  3. In einer großen Schüssel beide Zuckersorten mit Erdnussbutter, Eier, Öl und Vanillearoma gut miteinander verquirlen. Bananen in Stücken dazugeben und mit dem Handrührgerät in den Teig einarbeiten.
  4. Mehlmischung dazugeben und die trockene mit der nassen Massen gut miteinander verrühren. Zum Schluss die Schokostücke unterheben und den Teig in die Kastenform füllen.
  5. Den Kuchen 50-60 Minuten im vorgehiezten Ofen backen. Nach ca. 20 Minuten Backzeit mit dem Messer den Kuchen längs einschneiden.
  6. In der Zwischenzeit alle Zutaten für das Frosting miteinander verrühren. Wer mag, kann es mit Vanille aromatisieren.
  7. Den Kuchen abkühlen lassen und aus der Form nehmen. Mit dem Frosting verstreichen und mit Streuseln verzieren.
  

Samstag, 13. September 2014

Rote Paprikaschaumsuppe mit Estragon


Der Herbst nähert sich mit großen Schritten und jetzt gibt es nichts schöneres, als sich mit einer warmen Suppe nach einer ausgiebigen Suche im Wald nach Schirmpilzen zu stärken. Das Besondere an dieser Suppe ist, dass die Paprikaschoten, bevor sie in den Topf kommen, im Ofen gebacken werden, um ihre Haut abzuziehen. Dadurch gewinnt die Suppe eine tolle Konsistenz.

Statt mit Rosmarin habe ich sie mit Estragon gewürzt, was super zu dem Paprikageschmack passt. Die Sahnemenge habe ich um ein Drittel reduziert, um sie leichter zu machen. Nach dem doppelten Pürieren - einmal nach der Sahne- und einmal nach der Butterzugabe - wirft sie tolle, kleine, schaumige Blasen und ist ein wahrer Genuss für Gaumen und Zunge.

Mein Mitesser war auf jeden Fall hellauf begeistert. Diese Suppe wird es wieder geben. Sie ist mein Beitrag für den Kochtopf-Event "Smooth Food" von Claudia von Geschmedige Köstlichkeiten.

Blog-Event CI - Smooth food, geschmeidig und genussvoll! (Einsendeschluss 15. September 2014)


Zutaten
  •  2 rote Paprika
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 ml Weißwein
  • 25 g Butter
  • 25 ml Olivenöl
  • Salz, Muskatnuss, Paprikapulver, Pfeffer aus der Mühle
  • getrockneter oder frischer Estragon

Zubereitung
  1. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Paprika halbieren, die Kerne entfernen und mit der Schnittseite nach unten auf ein Blech legen. 30 Minuten backen, bis die Schale Blasen wirft. Herausnehmen und die Paprikaschale abziehen. Auskühlen lassen.
  2. Zwiebel und Knoblauchzehe schäle und feinhacken. Paprika in Stücke schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Paprikastücke darin anbraten. Mit Weißwein und Gemüsebrühe ablösche und zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Muskatnuss, Paprikapulver und Pfeffer aus der Mühle abschmecken.
  3. Sahne dazugießen und mit einem Stabmixer pürieren. Butter hinzugeben und noch mal pürieren. 
  4. In Schüsseln servieren und Estragonblätter auf die Suppe streuen.